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Kein Frauenreferat mehr an der Uni

Hamburg. Der Allgemeine Studierenden- Ausschuß (AStA) der Uni Hamburg hat keine unabhängige Frauenvertretung mehr. Wie die Fraktion Die Linke in der Bürgerschaft der Hansestadt berichtet, hat der Vorstand des AStA trotz Protesten das seit über 30 Jahren bestehende Frauenreferat abgeschafft. Das Gremium verfügte bislang über einen eigenen Etat und wählte eigene, auf AStA-Sitzungen stimmberechtigte Referentinnen. Es bot zudem anonyme Beratung in Fällen von sexueller Belästigung und Diskriminierung. In Zukunft soll eine Gleichstellungsbeauftragte das Referat ersetzen. Das bedeutet nach Angaben der Linkspartei, daß für jedes Projekt Gelder beantragt und von Männern genehmigt werden müssen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2008, Seite 15, Feminismus

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