-
14.08.2008
- → Feuilleton
Aufgezeigt
Der diesjährige Gustav- Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher geht an die Autorin Digne M. Marcovicz für ihr Buch »Massel – Letzte Zeugen«. Wie die Landeszentrale für politische Bildung am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, wird der mit 7 500 Euro dotierte Preis am 1. September in Essen überreicht. Die Berliner Schriftstellerin Marcovicz erzählt in ihrem Erinnerungsbuch die Geschichte von zwölf Überlebenden des Holocaust. Dabei reiht sie Interviews, Zeitungsausschnitte, Texttafeln und Bilder in Form einer Collage aneinander. Mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis, der in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben wird, werden jährlich deutschsprachige Romane und Sachbücher ausgezeichnet, die Jugendlichen Zivilcourage vermitteln und gewaltlose Formen der Konfliktlösung aufzeigen wollen. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher mit friedenspolitischem Inhalt.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton