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Der diesjährige Gustav- Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher geht an die Autorin Digne M. Marcovicz für ihr Buch »Massel – Letzte Zeugen«. Wie die Landeszentrale für politische Bildung am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, wird der mit 7 500 Euro dotierte Preis am 1. September in Essen überreicht. Die Berliner Schriftstellerin Marcovicz erzählt in ihrem Erinnerungsbuch die Geschichte von zwölf Überlebenden des Holocaust. Dabei reiht sie Interviews, Zeitungsausschnitte, Texttafeln und Bilder in Form einer Collage aneinander. Mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis, der in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben wird, werden jährlich deutschsprachige Romane und Sachbücher ausgezeichnet, die Jugendlichen Zivilcourage vermitteln und gewaltlose Formen der Konfliktlösung aufzeigen wollen. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher mit friedenspolitischem Inhalt.
(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2008, Seite 12, Feuilleton

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