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160000 Menschen auf der Flucht

Manila. Nach heftigen Gefechten zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen im Süden der Philippinen haben die Aufständischen mit dem Rückzug begonnen. Nach Angaben der Sicherheitskräfte verließen die Anhänger der Islamischen Moro-Befreiungsfront (MILF) am Dienstag einige besetzte Dörfer auf der südlichen Insel Mindanao. Auf ihrem Rückzug steckten sie nach Armeeinformationen mehrere Gebäude in Brand, darunter eine Kirche. Drei Menschen seien von Aufständischen getötet worden. Das Militär setzte seine Offensive gegen die Rebellen unterdessen mit Luftangriffen fort. Bei den Gefechten wurden nach Armeeangaben mindestens 27 Rebellen und ein Soldat getötet. Inzwischen sind offiziellen Meldungen zufolge fast 160000 Zivilisten auf der Flucht. Die Regierung richtete 43 Flüchtlingslager ein, in denen die Menschen aus der umkämpften Provinz Cotabato mit Wasser und Lebensmitteln versorgt werden.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2008, Seite 6, Ausland

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