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Israel: Straffreiheit nach Mißhandlung

Jerusalem. Ein israelischer Offizier ist nach der Mißhandlung eines Palästinensers vor einem Militärgericht angeklagt worden und wird auf eigenen Wunsch in eine andere Einheit versetzt. Ihm und einem Kameraden werden lediglich geringe Vergehen zur Last gelegt; beiden droht keine Haftstrafe, wie israelische Medien am Donnerstag berichteten. Der Oberstleutnant hatte den Soldaten Anfang Juli angewiesen, mit Gummigeschossen auf einen gefesselten Palästinenser zu schießen. Der Mann hatte bei einem Protest gegen den israelischen Grenzwall im Westjordanland Steine gegen die Truppen geworfen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2008, Seite 7, Ausland

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