Zum Inhalt der Seite

Regierungskrise in Belgien verschoben

Brüssel. Für die politische Krise in Belgien ist vorerst kein Ausweg in Sicht. Ein von König Albert II. eingesetztes »Weisen«-Gremium erstattete dem Monarchen am Donnerstag in Brüssel Bericht über Sondierungsgespräche. In diesen Gesprächen seien »Fortschritte« erzielt worden, so die offizielle königliche Mitteilung. Die beteiligten Politiker sollen ihre Gespräche mit den Parteien der zerstrittenen Regionen fortsetzen und dem König in der zweiten Septemberhälfte wieder berichten.(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2008, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!