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China protestiert gegen Bush

Peking. Mit Entrüstung hat Peking auf das Treffen von US-Präsident George W. Bush mit chinesischen »Dissidenten« im Weißen Haus reagiert. Deren Empfang sende eine »falsche Botschaft« an antichinesische Kräfte, erklärte Außenamtssprecher Liu Jianchao am Mittwoch abend auf der Internetseite seines Ministeriums. Mit dem Treffen im Weißen Haus hätten die USA »sich auf grobe Weise in Chinas innere Angelegenheiten eingemischt«, meinte Liu. Er verurteilte zudem eine Resolu­tion des US-Repräsentantenhauses, die China zur »Einhaltung der Menschenrechte« auffordert. Bush hatte am Dienstag fünf »Dissidenten« im Weißen Haus empfangen. Nächste Woche will er zur Eröffnung der Olympischen Spiele nach China reisen, dort einen Gottesdienst besuchen und sich zu »Fragen der Glaubensfreiheit« äußern.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2008, Seite 7, Ausland

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