Zum Inhalt der Seite

Olympia

Doch dabei

Lausanne. Der Irak darf nun doch an den Sommerspielen teilnehmen. Das IOC hob am Dienstag den Ausschluß vom 24. Juli wieder auf. Damit sind alle 205 dem IOC angehörenden Länder am Start – auch wenn der Irak nur mit zwei Leichtathleten antreten wird. Das IOC hatte den Irak ausgeschlossen, weil dessen Regierung die Auflösung des NOK angeordnet hatte. Als Hintergrund gelten Machtkämpfe der verschiedenen politischen und religiösen Gruppen: NOK-Präsident Ahmed Al-Hadjiya wurde Mitte 2006 entführt und gilt noch immer als verschollen. In Lausanne erklärte sich der Irak nun bereit, das NOK wieder anzuerkennen. (sid/jW)

Was geht

Hamburg/Monaco. In der neuen Zeit legt Joachim Mester, Chef des Deutschen Forschungszentrums für Leistungssport in Köln, dar, was noch geht. Er hält in den nächsten fünfzig Jahren 9,6 Sekunden über 100 Meter Sprint für realistisch. Die aktuelle Bestzeit von 9,72 Sekunden hat der Jamaikaner Usain Bolt erzielt. Im Marathonlauf glaubt Mester, daß die Bestzeit des Äthiopiers Haile Gebrselassie aus dem letzten Jahr von 2:04:26 Stunden in den kommenden zehn Jahren auf unter zwei Stunden verbessert wird. Für den Stabhochsprung diagnostiziert Mester das Ende der Fahnenstange. Gleichwohl ist Jelena Issinbajewa am Montag in Monaco 5,04 m gesprungen und steigerte damit den von ihr vor 18 Tagen in Rom aufgestellten Weltrekord um einen Zentimeter. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2008, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!