-
26.07.2008
- → Kapital & Arbeit
Teuerungsschub bei Importen
Wiesbaden. Die Einfuhr von Rohstoffen hat sich für die deutschen Unternehmen im Juni so stark verteuert wie seit knapp acht Jahren nicht mehr. Die Importpreise lagen im vergangenen Monat um 8,9 Prozent über dem Vorjahresniveau und bescherten der Wirtschaft damit die höchste Jahresteuerung seit November 2000, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Den Statistikern zufolge trieb besonders der Preisanstieg bei den Energieträgern die Jahres-teuerungsrate in die Höhe. Mineralölerzeugnisse wie Benzin, Diesel oder Heizöl verteuerten sich um 51,7 Prozent, Rohöl kostete 58,4 Prozent mehr. Auch die Preise für Lebensmittel kletterten kräftig in die Höhe. Getreide verteuerte sich um 35,9, Zitrusfrüchte um 35,7 und Rindfleisch um 23,2 Prozent. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
