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Leibniz’ Briefe Weltkulturerbe

Der Briefwechsel des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) wird in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Die entsprechenden Urkunden wurden am Dienstag bei einem Festakt in Hannover an die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek übergeben. Die Entscheidung über die Aufnahme war bereits im Juni vergangenen Jahres vom internationalen Beraterkomitee für das UNESCO-Programm »Memory of the World« in Pretoria getroffen worden. Der Leibniz-Briefwechsel stellt nach Angaben der Bibliothek ein einzigartiges Zeugnis der europäischen Gelehrtenrepublik im Übergang vom Barock zur frühen Aufklärung dar. Er umfaßt mit rund 15000 Briefen von und an weltweit rund 1100 Korrespondenten alle wichtigen Bereiche der Wissenschaften. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2008, Seite 13, Feuilleton

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