-
03.07.2008
- → Feuilleton
Leibniz’ Briefe Weltkulturerbe
Der Briefwechsel des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) wird in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Die entsprechenden Urkunden wurden am Dienstag bei einem Festakt in Hannover an die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek übergeben. Die Entscheidung über die Aufnahme war bereits im Juni vergangenen Jahres vom internationalen Beraterkomitee für das UNESCO-Programm »Memory of the World« in Pretoria getroffen worden. Der Leibniz-Briefwechsel stellt nach Angaben der Bibliothek ein einzigartiges Zeugnis der europäischen Gelehrtenrepublik im Übergang vom Barock zur frühen Aufklärung dar. Er umfaßt mit rund 15000 Briefen von und an weltweit rund 1100 Korrespondenten alle wichtigen Bereiche der Wissenschaften. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton