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Essen gehen

Deutsche Firmen verdienen so gut wie noch nie, meldete vor kurzem die Wirtschaftspresse. Gleichzeitig steigt die Armut im Land. Gerhard Faul hat über »Arm und Reich in Deutschland« den Dokumentarfilm »Nur einmal gut essen gehen« gedreht. Er zeigt konkrete Beispiele, befragt Wissenschaftler und eine Politikerin wie die Berliner Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner, die einräumt: In reichen Stadtbezirken wie Wilmersdorf und Zehlendorf ist die Lebenserwartung fünf Jahre höher als in Neukölln, Friedrichshain oder Wedding. Wer heute Arbeit hat, kann vom Verdienst häufig nicht leben. Asylbewerber dürfen nicht arbeiten und erhalten 40 Euro Taschengeld im Monat, von Obdachlosen zu schweigen. (jW)

»Nur einmal gut essen gehen - Arm und Reich in Deutschland«, Regie: Gerhard Faul, BRD 2008, 95 min (Medienladen e. V. Nürnberg)* Bezug der DVD: Tel.: 0911/2059154, E-Mail: filmhaus@medienladen-ev.de
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Uraufführung heute in München, Gewerkschaftshaus, Schwanthaler Str. 54, 19 Uhr
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2008, Seite 13, Feuilleton

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