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Krankenkassen: 1,07 Milliarden Defizit

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal ein Defizit von zusammen 1,07 Milliarden Euro verzeichnet, deutlich mehr als zur gleichen Zeit 2007. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag offiziell mit. Die Ausgaben, vor allem für Arzneimittel, steigen demnach deutlich schneller als die Einnahmen. 2007 hatte der Fehlbetrag bei 700 Millionen Euro gelegen. Hatte die Krankenversicherung das Gesamtjahr 2007 noch mit 1,73 Milliarden Euro Überschuß abgeschlossen, so rechnet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) für 2008 nun nur noch mit einem »annähernd ausgeglichenen Finanzergebnis«.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2008, Seite 5, Inland

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