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Nepal: Regierungsbildung vorerst gescheitert
Kathmandu. Nur wenige Tage nach der Ausrufung der Republik ist die Regierungsbildung in Nepal vorerst gescheitert. Die Parteien konnten sich am Montag nicht auf die Besetzung der Ämter des Regierungschefs und des Präsidenten einigen. Die bei der Wahl zur verfassunggebenden Versammlung siegreichen ehemaligen maoistischen Rebellen um ihren Führer Prachanda beanspruchten beide Posten. Die nepalesische Kongreßpartei und die Kommunistische Partei (ML) forderten jedoch mindestens eines der Ämter für sich. Prachanda, dessen Partei keine absolute Mehrheit hat, braucht die Unterstützung mindestens eines Koalitionspartners. Die Maoisten wollten notfalls mit Straßenprotesten ihrer Forderung Nachdruck verleihen.
König Gyanendra willigte unterdessen ein, den Palast in der Hauptstadt Kathmandu in der nächsten Woche zu räumen. (AP/jW)
König Gyanendra willigte unterdessen ein, den Palast in der Hauptstadt Kathmandu in der nächsten Woche zu räumen. (AP/jW)
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