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08.05.2008
- → Kapital & Arbeit
Airbus kann Werke nicht verkaufen
Paris. Der Flugzeugbauer Airbus ist auch in Frankreich mit dem Verkauf von Werken gescheitert. Airbus und der Zulieferer Latécoère hätten die Verhandlungen über die Übernahme der Standorte Méaulte und Saint-Nazaire-Ville ergebnislos beendet, teilte die EADS-Tochter am Mittwoch mit. Es habe sich »keine tragfähige Lösung« abgezeichnet, was vor allem auf das »derzeit schwierige Finanzumfeld« zurückzuführen sei. Die französischen Gewerkschaften, die gegen den Verkauf zu Warnstreiks aufgerufen hatten, zeigten sich zufrieden. Erst vor sechs Wochen war der Verkauf der deutschen Werke Varel, Nordenham und Augsburg an das Unternehmen MT Aerospace geplatzt.
Die Werksverkäufe sind ein zentraler Bestandteil des Sparplans »Power 8«, den Airbus wegen der Belastungen durch die Lieferverzögerungen beim Großraumflugzeug A380 und die Dollar-Schwäche aufgelegt hatte. EADS und Airbus betonten, der gescheiterte Verkauf in Frankreich bedeute keine Änderung der Strategie der Werksveräußerungen. Wie die deutschen Standorte sollten die französischen Werke jetzt in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und damit »auf eine Partnerschaft und eine spätere Veräußerung vorbereitet« werden. (AFP/jW)
Die Werksverkäufe sind ein zentraler Bestandteil des Sparplans »Power 8«, den Airbus wegen der Belastungen durch die Lieferverzögerungen beim Großraumflugzeug A380 und die Dollar-Schwäche aufgelegt hatte. EADS und Airbus betonten, der gescheiterte Verkauf in Frankreich bedeute keine Änderung der Strategie der Werksveräußerungen. Wie die deutschen Standorte sollten die französischen Werke jetzt in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und damit »auf eine Partnerschaft und eine spätere Veräußerung vorbereitet« werden. (AFP/jW)
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