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Studenten sauer auf Schwarz-Grün

Berlin. Die Beibehaltung von Studiengebühren in Hamburg stößt bei Studentenorganisationen auf Kritik. Die künftige schwarz-grüne Koalition habe ihre demokratische Mehrheit nicht genutzt, obwohl sich die Grünen im Wahlkampf für die Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren in der Hansestadt stark gemacht hätten, sagte das Vorstandsmitglied des studentischen Dachverbandes fzs, Florian Hillebrand, am Montag in Berlin. Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Modell »nachgelagerter« Studiengebühren, das die Zahlung der Beiträge erst nach Studienende vorsieht, komme nicht einmal im Ansatz einer Gebührenabschaffung nahe und verschärfe die ohnehin extrem hohe soziale Selektivität des deutschen Bildungssystems. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2008, Seite 5, Inland

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