Zum Inhalt der Seite

Flugblattaktion vor dem Berliner Verlag

Berlin. Mit einer Flugblattaktion haben Betriebsräte und Gewerkschaften am Dienstag morgen in Berlin gegen die Fortsetzung des »Sparprogramms« im Berliner Verlag und der BV Deutschen Zeitungsholding protestiert. Die zum britschen Finanzinvestor Mecom gehörende Mediengruppe strebt den Angaben zufolge für 2008 eine Rendite von 18 Prozent an. Konzerntöchter sind u. a. die Berliner Zeitung, die Hamburger Morgenpost, und das Stadtmagazin TIP. Montgomerys Mecom Group und der Private Equity Fonds VSS hatten den Berliner Verlag im Oktober 2005 für 170 Millionen Euro von der Holtzbrinck-Gruppe gekauft. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2008, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!