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G-8-Gegner in Potsdam verurteilt

Potsdam. Ein Teilnehmer an den Protesten gegen die Außenministerkonferenz der G-8-Staaten Ende Mai 2007 in Potsdam ist am Montag vom Amtsgericht Potsdam wegen »versuchter gefährlicher Körperverletzung, besonders schwerem Landfriedensbruch und Sachbeschädigung« zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Der Aktivist soll versucht haben, zwei Polizisten mit einer Fahnenstange zu attackieren. Sein Verteidiger monierte im Anschluß gegenüber jW »deutliche Widersprüche« bei der Verhandlung. So sei die vermeintliche Tat auf den vorgelegten Videos nicht zu sehen gewesen. Auch die Angaben der beiden Polizeizeugen zur Länge der Fahnenstange hätten »beträchtlich« differiert.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2008, Seite 5, Inland

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