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Ex-Kosovo-Premier freigesprochen

Den Haag. Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat den ehemaligen Ministerpräsidenten des Kosovos, Ramush Haradinaj, am Donnerstag von allen Vorwürfen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für Haradinaj und zwei Mitangeklagte jeweils 25 Jahre Haft gefordert. Der frühere Regierungschef hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft hatte erklärt, die drei Angeklagten hätten während des Kosovo-Kriegs von 1998 bis 1999 Greueltaten in 37 Fällen begangen oder beaufsichtigt, darunter Mord, Folter, Vergewaltigung und Vertreibung serbischer Zivilpersonen. Haradinajs damaligen Stellvertreter Lahi Brahimaj sprach das UN-Tribunal am Donnerstag wegen zwei Fällen von Folter schuldig und verurteilte ihn zu sechs Jahren Haft. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2008, Seite 7, Ausland

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