Zum Inhalt der Seite

Klima-Treffen in Bangkok beendet

Bangkok. In den Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Klimaschutzprotokoll sind die Vertreter von mehr als 160 Ländern angeblich einen Schritt weitergekommen. Wie aus dem Entwurf zu einer gemeinsamen Abschlußerklärung am Freitag hervorgeht, vereinbarten die Delegierten während ihrer fünftägigen Beratungen in Bangkok zu überprüfen, wie reiche Länder den Treibstoffausstoß in Luft- und Schiffahrt reduzieren können. Diese Branchen waren vom Kyoto-Protokoll noch ausgenommen, gelten inzwischen jedoch als starke CO2-Erzeuger. Widerstand kam von Ländern mit starken Reisebranchen oder Staaten in abgelegenen Teilen der Welt wie Australien, Kanada, Japan und Singapur.

Die UN-Klimakonferenz auf Bali hatte im Dezember die Aufnahme von Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll beschlossen. Das Abkommen soll bis Ende 2009 ausgehandelt werden.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2008, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!