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Eulenspiegel

Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover zeigt ab Sonntag eine Ausstellung mit Arbeiten von elf der besten Zeichner der Satirezeitschrift Eulenspiegel. Nach Angaben des Museums spiegeln mehr als 250 Blätter aus fünf Jahrzehnten die Entwicklung der Karikatur von der DDR in die sogenannten neuen Bundesländer wider. 1954 war der Eulenspiegel aus der Zeitschrift Frischer Wind hervorgegangen, die acht Jahre zuvor von der sowjetischen Militäradministration in Ostberlin gegründet worden war. nach Ansicht eines Sprechers sei der Eulenspiegel als staatlich gefördertes Satiremagazin »ein Kuriosum an sich« gewesen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2008, Seite 13, Feuilleton

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