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Aus: Ausgabe vom 06.03.2008, Seite 4 / Inland

Ostdeutsche müssen sich drängeln

Wiesbaden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, unterscheiden sich die Wohnverhältnisse im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und in den neuen Ländern (mit Berlin) nach wie vor deutlich. So verfügte 2006 im Westen jede Person durchschnittlich über 44,1 Quadratmeter Wohnraum, im Osten über 38,6 Quadratmeter. Die Wohnungen hatten insgesamt eine durchschnittliche Wohnfläche von 94,2 Quadratmetern im Westen und 76,7 Quadratmetern im Osten. Dies zeigen aktuell ausgewertete Ergebnisse aus der mit dem Mikrozensus 2006 durchgeführten Zusatzerhebung über die Wohnsituation in Deutschland. Bei einem Leerstand von acht Prozent ist der Anteil der leerstehenden Wohnungen im Osten mit zwölf Prozent fast doppelt so hoch wie im Westen mit sieben.

(jW)