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Strom im Osten am teuersten

Heidelberg. Strom ist in Deutschland in den vergangenen drei Jahren sehr viel teurer geworden. Nach einer Studie des Branchendienstes Verivox stieg der Strompreis seit 2005 um 16,6 Prozent. Demnach gibt ein Durchschnittshaushalt jährlich rund 868 Euro für Strom aus. Besonders teuer ist Strom in den ostdeutschen Bundesländern, am wenigsten kostet er in Bayern. Verbraucher in Thüringen zahlen mit rund 936 Euro am meisten für ihren Strom, danach folgen Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit 927 und 918 Euro. Grund für die hohen Strompreise in Ostdeutschland sind laut Verivox die hohen Investitionen in die Infrastruktur der Region. Die Bayern zahlen mit 826 Euro deutlich weniger als der Bundesdurchschnitt, auch in Hamburg sind die Kosten mit 835 Euro vergleichsweise niedrig. In Niedersachsen dagegen stiegen die Ausgaben für Strom seit 2005 um ein Viertel.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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