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Belgrad: Aktionsplan in Sachen Kosovo

Belgrad. Die serbische Regierung will die erwartete einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo für ungültig erklären lassen. »Alle staatlichen Institutionen müssen notwendige Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen, um jeden rechtswidrigen Akt einseitiger Unabhängigkeit außer Kraft zu setzen«, erklärten Präsident Boris Tadic (Foto), Ministerpräsident Vojislav Kostunica und Parlamentspräsident Oliver Dulic nach einem Treffen am Montag abend in Belgrad. Das Kabinett sollte noch am Dienstag (nach jW-Redaktionsschluß) eine entsprechende Entscheidung treffen. Diese soll dann dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden. Genauere Angaben zu den geplanten Maßnahmen wurden nicht gemacht. Bereits im Januar hatte die serbische Regierung einen Aktionsplan beschlossen, der im Fall einer Unabhängigkeitserklärung des Kosovo in Kraft treten soll. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2008, Seite 1, Ausland

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