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Zeh verklagt Schily

Die Schriftstellerin Juli Zeh hat nach einem Pressebericht gegen den früheren Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) wegen des biometrischen Passes Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Schily habe sich bei der Einführung des neuen Passes auch »von eigenen wirtschaftlichen Interessen leiten« lassen, wurde die Autorin am Donnerstag von der Wochenzeitung Die Zeit zitiert. Zeh verweise in ihrer Klage darauf, daß Schily Aufsichtsratsmitglied der Firma Biometric Systems AG sei. Die Firma sei laut Zeh »im Bereich der Grenzkontrolle durch biometrische Erkennung tätig«. Schily wies der Zeit zufolge die Vorwürfe als »grotesk« zurück. Er bestreite, für seine Aufsichtsratstätigkeit bei dem Unternehmen eine Vergütung erhalten zu haben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2008, Seite 12, Feuilleton

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