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Leserbrief zum Artikel Gentrifizierung: Knüppel und Corona vom 10.10.2020:

Trauriges Beispiel

Ein Schelm, wer was Böses denkt, wenn Coronamaßnahmen wie in Berlin ausgesetzt werden, um zum Wohle eines Immobilienhais ein Haus zu räumen. Das Vorgehen im Fall »Liebig 34« in Berlin hat gezeigt, dass, wenn es um den Schutz des Kapitals geht, dann auch eine Maßnahme gegen die Coronapandemie hinfällig wird, und das macht Mensch skeptisch! Nein, die »rot-rot-grüne« Regierung hat Berlin einen Bärendienst erwiesen, und das ist indiskutabel! Häuser denen, die sie brauchen, und nicht zum Wohle diverser Unternehmen und Eigentümer, es ist ein trauriges Beispiel, wohin die Reise hier geht. Nein, so kann es kein sogenanntes Bündnis geben mit Der Linken, wenn hier linke Projekte zum Wohle des Kapitals geopfert werden, und das zu Zeiten von Corona!
René Osselmann, Magdeburg
Veröffentlicht in der jungen Welt am 16.10.2020.
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