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Leserbrief zum Artikel Monopolbildung in der EU: Krisenpolitik für die Großen vom 26.06.2020:

Viel zu tun

Der Weltmarkt unterliegt am Anfang der 21. Jahrhunderts tatsächlich drei von den USA bestimmten Monopolen: dem militärisch-industriellen und dem petrochemischen Komplex, hinzu kommt der Einfluss der Banken auf die Industrie des Finanzkapitalkomplexes. Nach dem der Motto »Die Hoffnung stirbt zuletzt« sollte man jedoch Mut bewahren. Tatsächlich gibt es, wie schon Karl Marx in »Das Kapital« festgestellt hat, neben den »zentripetalen« immer auch wieder zentrifugale Kräfte, und die wirken unbedingt, wenn wir in der Lage sind, sie zu aktivieren. Höchste Zeit wäre also, die Friedensbewegung erneut gegen den militärisch-industriellen Komplex im Westen auf Vordermann zu bringen. Weil von den 25 größten Konzernen der Welt 16 in der Öl- oder Automobilbranche tätig sind, muss man das Ölzeitalter endlich bewusst auch hinter sich lassen. Und schließlich gegen die globale Privatmacht Finanzkapital nichts anderes zu tun übrig, als den demokratischen Nationalstaat zu stärken und gleiches Steuerrecht für alle zu fordern. Dazu brauchen wir noch viel Überzeugungsarbeit, also fangen wir mal an.
Istvan Hidy, Stuttgart
Veröffentlicht in der jungen Welt am 26.06.2020.
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