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Leserbrief zum Artikel Verfassungsklage für mehr Klimaschutz vom 16.01.2020:

Vulkane mildern Klima

Junge Aktivisten und Umweltverbände scheuen weder Geld noch Zeit und ziehen vor das Verfassungsgericht, um die Bundesregierung zu mehr Klimaschutzanstrengungen zu zwingen. Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern oder verhindern sollen. (...)
Am Rande sollte man sich aber mehr mit Erdgeschichte beschäftigen. Zur Zeit sind zwei Vulkane so aktiv, dass sie es in die Schlagzeilen schafften. Einer liegt um den Taalsee auf der philippinischen Insel Luzon, der andere, der Popocatépetl (rauchender Berg), ist ein Vulkan am Rand des Hochlands von Mexiko.
Durch den von diesen Vulkanen ausgestoßenen Schwefel heize sich die Stratosphäre auf – doch die Strahlung der Sonne werde nach außen reflektiert. So kommt weniger Strahlung an der Erdoberfläche an, und die Erde kühlt automatisch ab. Diesen Effekt bekamen Menschen auf der gesamten Welt im neunzehnten Jahrhundert zu spüren. Im Jahr 1883 begann ein drei Jahre andauernder »vulkanischer Winter«, nachdem der indonesische Vulkan Krakatau eine giftige Aerosolwolke ausgestoßen hatte. Die Folge waren Hungersnöte, auch in Europa und den USA.
Istvan Hidy
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    Peter Richartz, Solingen