Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. September 2019, Nr. 220
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel DDR-Flüchtlinge können entschädigt werden vom 25.07.2019:

Keine Gerechtigkeit

Jetzt verlangt der Flüchtling doch tatsächlich eine Entschädigung für seine Republikflucht, raffiniert. Da müssen die dagebliebenen Bürger ja das Doppelte beantragen. Was haben wir lange Zeit erdulden müssen, viel wurde uns zerstört, wir wurden arbeitslos usw. Das hat der doch dann gar nicht gehabt. Heute muss man sich immer wehren und um alles kämpfen. Die geschiedenen DDR-Frauen sollten bei der Rente bessergestellt werden. Viel Geld wird verpulvert, aber für die eigenen Bürger gibt es weder Hilfe noch Unterstützung. Nach einer geringen Rentenerhöhung zieht die Wohngeldstelle gleich einiges ab. Kriege keine 100 Euro. Die vielen Leute bekommen alles umsonst. Es gibt keine Gerechtigkeit. Ich sehe, wie schlecht meine Schwester bis heute behandelt wird. Verlogene, brutale Leute, die andere Menschen schädigen und ihre Fehler abstreiten. Das ist nicht normal. Die Werte sind seit 1989/90 abhanden gekommen. Man kann den Glauben an das Gute im Menschen verlieren, kein Vertrauen.
Helga Wenzel, Berlin
Veröffentlicht in der jungen Welt am 02.08.2019.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Propaganda

    Die Entschädigungslüge ist so alt wie die BRD und ist eine reine Propagandalüge, die einzig den Zweck verfolgt, die DDR schlechtzureden!...
    Emil S., Erfurt
  • Wer hat das Gericht beraten?

    Dass die Grenze zu Westberlin vermint war, ist doch eine neue Erkenntnis des Gerichtes! Vermint war die Westgrenze der DDR, aber nur bis 1984. Wer hat denn die Minen ausgelöst, die der Kläger während ...
    Bernd Dehn