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Leserbrief zum Artikel Finanzgeschäfte: Auch Banker brauchen Geld vom 05.07.2019:

Keine Banker

Der Artikel zum Tarifabschluss bei den Banken verlangt an einigen Stellen Widerspruch. Zwar wird im weiteren von Beschäftigten und Bankangestellten gesprochen – dass aber eine linke Tageszeitung »Banker« titelt, geht trotzdem nicht. Danebenliegen dürfte der Autor auch mit der Einschätzung, der Tarifabschluss bringe den Beschäftigten »Reallohnsteigerungen«. Ab diesem September und im November 2020 gibt es jeweils zwei Prozent, der Tarifvertrag hat aber ein Laufzeit von 29 Monaten. Auf Jahresbasis betrachtet liegt die Erhöhung deutlich unter zwei Prozent und damit eher unter der Inflationsrate. Nicht umsonst freuen sich die echten Banker und Vertreter der Kapitalseite über »1,66 Prozent« (…). Durchgesetzt haben sich nicht die Bankangestellten, wie es im Artikel heißt. Vielmehr liegt das Ergebnis nicht mal bei einem Drittel der Forderung (sechs Prozent auf zwölf Monate). Aus Sicht von Beschäftigten und Verdi positiv: Während zweier Wochen haben sich 12.000 an Warnstreiks beteiligt, mit neuer Qualität; und für Azubis gibt es 60 Euro im Monat (rund fünf Prozent).
Martin Hornung, Eppelheim
Veröffentlicht in der jungen Welt am 08.07.2019.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • »Da steppt der Bär«

    Im Endeffekt hat Verdi für die Beschäftigten im Bankenbereich ein Ergebnis von 1,7 Prozent pro Jahr erzielt, bei mehreren »Nullmonaten« und einer Laufzeit von 29 Monaten, was nicht mal einem Inflation...
    Peter Balluff, Voehl