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Leserbrief zum Artikel Opposition ist zweite Wahl: Regierungsbank im Blick vom 08.09.2018:

Politische Klasse ersetzen

Für mich schließt sich bereits der Kreis zwischen meinem Projekt einer Ersetzung unserer »politischen Klasse« durch das »Volk« auf der einen und der neuen »Sammlungsbewegung« »Aufstehen« auf der anderen Seite. Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Sammlungsbewegung mit ihrem frischen Personal und den neuen – aus der aktuellen – Situation heraus geborenen Ideen übernimmt – anstelle der bisherigen politischen Klasse – die Überleitung der Macht von der überholten politischen Klasse auf das Volk. Dabei kann sie sich z. B. auf Vorbilder aus Antike (z. B. Athen) und spätmittelalterlichen Stadtstaaten (z. B. Florenz und Venedig) stützen, die mit vielfältigen Kombinationen von Losverfahren und Wahlen das Volk direkt an der Ausübung der Macht und der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligten. In diesem Zusammenhang verweise ich auf David Van Reybroucks Studien. Dabei sollte man berücksichtigen, dass für viele Bürger aus der ehemaligen DDR der Regime-Change eine immer noch lebendige Erinnerung und Erfahrung ist, die man nutzen könnte, und die Wessis erst lernen müssen, dass ihre »FDGO« nicht das »Ende der Geschichte« darstellt, sondern weiterentwickelt werden muss, wenn sie sich endlich an unseren Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen orientieren soll.
Ludwig Schönenbach

Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Geschäft des Klassengegners

    Es ist schon bemerkenswert, der drolligen Sammlungsbewegung »Aufstehen« das Prädikat »links-sozialdemokratisch« zu verleihen. Immerhin ist deren Gründungsaufruf ein Dokument des Grauens: Die verschwur...

    Ulrich Peters