jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
Gegründet 1947 Freitag, 20. Mai 2022, Nr. 117
Die junge Welt wird von 2629 GenossInnen herausgegeben
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk! jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2000 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Leserbrief zum Artikel Kohle: Grüne attackieren Linke vom 19.10.2009:

Wer im Glashaus sitzt...

Rein inhaltlich stimme ich dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen sogar zu.Allerdings berührt es mich irgendwie doch merkwürdig,wenn ein grüner Politiker einer anderen Partei vorwirft,eingeknickt zu sein. Was ist denn von der Partei der Friedens- und Umweltbewegung noch übrig?Steht sie nicht ebenso wie die SPD für Hartz IV und für den Krieg in Jugoslawien? Und ist sie sich nicht schließlich auch nicht zu schade, mit der schwarzen CDU zu koalieren,wenn es um das kuschelige Plätzchen am Gabentisch der Macht geht - selbst um den Preis einer totalen Verfälschung des Wählerwillens?Wer im Glashaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen! Wenn uns die Koalitionsverhandlungen in Thüringen,im Saarland oder eben auch in Brandenburg etwas deutlich vor Augen führen, dann, das Beliebigkeit, Inhaltslosigkeit und letztlich Bedeutungslosigkeit von Wahlversprechen eine parteiübergreifende Eigenschaft ist. Hier erleben wir eine echte große Koalition.

Ulrich Guhl;Berlin
Ulrich Guhl;Berlin