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02.01.2026, 19:30:02 / jW stärken!
jW stärken

Jede ­Unterstützung zählt!

Rosa-Luxemburg-Konferenz als Beginn eines Prozesses, die junge Welt zu stärken
Von Verlag, Redaktion und Genossenschaft
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Eine Tageskonferenz kann herausfordernd sein. Eine Herausforderung für die Konzen­tration, aber am Ende des Tages wird man sich entscheiden müssen, welche Programmpunkte man mitnimmt und welche man ausspart. Der Besuch der 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz wie auch das Lesen der Tageszeitung junge Welt, welche die Veranstaltung organisiert, sind ebenso bewusste Entscheidungen.

Die Konferenz erfährt seit Jahren wachsenden Zuspruch und die junge Welt ebenfalls. Immer mehr entscheiden sich für ein Abonnement oder unterstützen die Zeitung finanziell, indem sie Mitherausgeber bzw. Mitherausgeberin in der Genossenschaft LPG werden. Oder sie tragen ihre Inhalte weiter: am Arbeitsplatz, in der Parteigruppe, auf der Straße. Diese Entwicklung zeigt: Kritischer, linker Journalismus wird gebraucht – gerade in Zeiten, in denen herrschende Narrative verengt, oppositionelle Stimmen ausgegrenzt und gesellschaftliche Alternativen systematisch unsichtbar gemacht und zum Schweigen gebracht werden sollen.

Doch dieser Zuspruch ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen und gemeinsamer Anstrengungen. Im Verlag, in der Redaktion und in der Genossenschaft. Entscheidungen für eine klare politische Haltung an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, für Frieden, Antifaschismus und Internationalismus. Anstrengungen in der Ausweitung der Reichweite der jW, im Internet wie auch gedruckt, durch das Einwerben von Abonnements, Verteilaktionen und die Mitarbeit in Unterstützerinitiativen. Wenn viele Menschen aktiv werden, entfaltet das Wirkung – politisch wie praktisch.

Die junge Welt wird nicht zufällig angegriffen oder marginalisiert. Ihre Analysen, ihre Perspektiven und ihre Unabhängigkeit stören die Mächtigen. Ziel soll sein, ihre Reichweite zu begrenzen und ihre Wirkmächtigkeit zu schwächen. Damit finden wir uns nicht ab. Die beste Antwort darauf ist, das Gegenteil zu tun: die Zeitung zu stabilisieren, ihre Verbreitung auszuweiten und ihre Stimme zu stärken. Jede und jeder kann etwas beitragen – und jede einzelne Unterstützung zählt. Ob durch ein Print- oder Digitalabo, durch eine Spende, durch das Weiterempfehlen der Zeitung, durch das Verschenken eines Abos oder durch die aktive Verbreitung von Artikeln im eigenen Umfeld: All das stärkt die Basis der jW und erhöht ihre gesellschaftliche Präsenz.

Auf der 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz nächste Woche gilt daher: Jede, jeder einen Beitrag! Vor Ort im Konferenzsaal oder zu Hause im Livestream. Wer die junge Welt liest, ist bereits Teil einer kritischen Öffentlichkeit – der nächste Schritt ist, diese Öffentlichkeit bewusst zu stärken. Während der kommenden Wochen wird immer wieder dazu eingeladen, aktiv zu werden und andere mitzuziehen. Es geht darum, eine gemeinsame Dynamik zu entwickeln: Solidarität praktisch werden zu lassen und zu zeigen, dass unabhängiger Journalismus keine Ware wie jede andere ist, sondern ein politisches Projekt, das von vielen getragen werden muss, damit es funktionieren kann.

Nach der Konferenz ist immer auch vor der (nächsten) Konferenz; die Zeitung gibt es an sechs Tagen in der Woche, sie will erstellt und gedruckt werden. Die kommende Rosa-Luxemburg-Konferenz soll nur der Auftakt sein für die Kämpfe, die 2026 auf uns zukommen.

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz kostet viel Geld. Da wir die Tickets nicht zum sozialen Ausschlusskriterium für weniger vermögende Menschen machen wollen, subventionieren wir die Eintrittspreise – in allen Kategorien. Unterstützen Sie die Konferenz bitte mit einer Spende, insbesondere wenn Sie unseren kostenlosen Livestream am Konferenztag nutzen möchten: ­jungewelt.de/rlk-spenden

Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug

Mit dem Winteraktionsabo bieten wir denen ein Einstiegsangebot, die genug haben von der Kriegspropaganda der Mainstreammedien und auf der Suche nach anderen Analysen und Hintergründen sind. Es eignet sich, um sich mit unserer marxistisch-orientierten Blattlinie vertraut zu machen und sich von der Qualität unserer journalistischen Arbeit zu überzeugen. Und mit einem Preis von 25 Euro ist es das ideale Präsent, um liebe Menschen im Umfeld mit 30 Tagen Friedenspropaganda zu beschenken.

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