Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt
Gegründet 1947 Sa. / So., 31. Oktober / 1. November 2020, Nr. 255
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25.09.2020, 19:50:01 / jW stärken!

Mutig bleiben

Das Protestabo endet, junge Welt ist unverzichtbar – wie auch der Protest
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»Fridays for Future«-Demonstrantin am Brandenburger Tor in Berlin am 25.9.

Seit dem 18. Juli führt die junge Welt eine Kampagne, um gerade unter den Menschen, die in diesen Zeiten auf der Straße protestieren, neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Auch in den vergangenen zehn Wochen prangerten wir Klima-, Asyl-, Kriegs- und Mietenpolitik, das weitere Erstarken der Rechten und die fehlende Solidarität mit Kuba an.

In diesen zehn Wochen kamen noch weitere Gründe hinzu, auf die Straße zu gehen oder zivilen Ungehorsam zu leisten. Während China, Russland und Venezuela als Diktaturen abgekanzelt werden, lässt US-Präsident Donald Trump die Frage von Journalisten offen, ob er nach verlorener Wahl abdanke. Die US-Getreuen in der BRD, von Friedrich Merz (CDU) bis Annalena Baerbock (Grüne), äußern sich nicht dazu. Wichtiger ist ihnen, das russisch-deutsche Gemeinschaftsprojekt, die Gaspipeline »Nord Stream 2«, zu verhindern. Schließlich darf man den ins Visier genommenen Kriegsgegner ökonomisch nicht stärken. Wie verkommen der Spätkapitalismus in seinen Zentren schon ist, zeigen die Vorwürfe gegen den Zahlungsdienstleister Wirecard – Bilanzbetrug, Insolvenzverschleppung und Geldwäsche. Tiefpunkt der Krise dieses Gesellschaftssystems sind die Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos und – in der BRD – die beiden großen von Coronaleugnern organisierten Demonstrationen, wo rechten Gruppen wie der AfD und organisierten Neonazis mit jeder Art von Irrationalisten der Schulterschluss gelang.

Vernunftgeleiteter und damit linker Widerstand zeigt Erfolg. »Deutsche Wohnen & Co. enteignen« ist einen Schritt weiter: Ein Volksbegehren zur Enteignung von Immobilienkonzernen in Berlin rückt näher. Und »Fridays for Future« meldete sich am Freitag mit über 400 Demos zurück. Zu den Aktionen des Bündnisses »Ende Gelände« im Rheinland können gar nicht alle kommen – das Hygienekonzept sei sonst nicht einzuhalten.

Über all diese Ereignisse berichtet junge Welt. Sie ist Ausdruck dieser Protestkultur. Wer diese Tageszeitung liest, weiß Bescheid. Darum bieten wir bis diesen Montag ein letztes Mal das preisgünstige und unverbindliche dreimonatige Abo an. Interessiert? Dann füllen Sie den nebenstehenden Kupon oder das Online-Formular aus.

Die junge Welt ist folgerichtig unverzichtbar. Darum läuten wir Ende der kommenden Woche die Aboaktion »Unverzichtbar« ein. Dann kommen Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu Wort und können kurz und bündig erklären, warum diese Zeitung für Sie unentbehrlich ist. Erste Einsendungen haben uns bereits erreicht. Senden Sie uns Ihr Statement mit einem Foto an aktion@jungewelt.de. Wir sind gespannt.

Kommunikation und Aktion

Letzte Chance, noch bis 28. September bestellbar: jungewelt.de/protest-abo

Unverzichtbar!

»Zusammen mit der jährlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz bietet die junge Welt für uns die perfekte Grundlage, um unsere gewerkschaftliche Arbeit kapitalismuskritisch und antifaschistisch auszurichten.« – DGB-Jugend Ulm

Eine prinzipienfeste, radikal kritische Tageszeitung ist durch nichts zu ersetzen für all diejenigen, die dem real existierenden Kapitalismus und Faschisten etwas entgegensetzen wollen.

Diese Zeit braucht eine starke linke Stimme!