18.04.2015
Die Geschichte offenhalten
Statt angesichts der herrschenden Verhältnisse zu verzagen, sollte sich die Literatur auf ihre Stärken besinnen
Von Ingar Solty und Enno Stahl
Wirtschafts- und Finanzkrise, Umverteilung von unten nach oben, fortgesetzte Ausbeutung von Ressourcen, digitale Umwälzung der Arbeitswelt – das sind nur einige Stichworte der gegenwärtigen gesellschaftlichen Lage. Der Frage, ob und wie Literatur damit umgehen soll, widmet sich seit Freitag die zweitägige Konferenz »Richtige Literatur im Falschen« in Berlin. Ingar Solty und Enno Stahl haben das Konzept entwickelt. (jW)
Seit gut einem Jahr wird im deutschsprach...
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