Online Spezial: Free Gaza

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    20.07.2011, 20:00 Uhr

    Abschiebung aus Tel Aviv

    Claudia Wangerin
    Insgesamt 15 Aktivisten, Crewmitglieder und Journalisten, die sich am Dienstag morgen an Bord der französischen Motoryacht »Dignité al Karama« befanden, als diese vor der Küste Gazas von der israelischen Marine geentert wurde, sollten bis Mittwoch abend aus Israel abgeschoben werden.
    Dies berichteten israelische Medien unter Berufung auf eine Sprecherin des Innenministeriums. Mehrere Personen seien bereits vom Flughafen in Tel Aviv ausgeflogen worden.
  • Laika
  • Berichte
    20.07.2011, 10:15 Uhr

    »Dignité«-Passagiere sollen noch heute aus Israel abgeschoben werden

    Tel Aviv. Alle 15 Ausländer, die sich am Dienstag morgen an Bord der französischen Motoryacht »Dignité al Karama« befanden, als diese vor der Küste Gazas von der israelischen Marine geentert wurde, sollen noch heute abgeschoben werden. Dies berichtet die israelische Tageszeitung Haaretz unter Berufung auf eine Sprecherin des israelischen Innenministeriums. Eine Person sei bereits ausgeflogen werden. Neben den 15 ausländischen Aktivisten, Crewmitgliedern und Journalisten war auch die israelische Reporterin Amira Hass, eine Mitarbeiterin von Haaretz, an Bord der »Dignité«. Schiff und Passagiere waren nach der Enterung in den südisraelischen Hafen Aschdod gebracht worden.

    Ihnen wurde der Versuch der illegalen Einreise nach Israel vorgeworfen. Tatsächlich wollten sie die israelische Seeblockade des palästinensischen Gazastreifens überwinden - ursprünglich als Teil einer Friedensflottille aus mindestens zehn Schiffen, die zum Großteil wegen eines Auslaufverbots in Griechenland festsitzen. (jW)


  • Berichte
    20.07.2011, 10:00 Uhr

    Haaretz: Auf einem Eimer, umringt von Kommandos

    jW-Zusammenfassung aus dem Englischen

    »Drei Schlachtschiffe und sieben Kommandoboote verschiedener Typen und Größen« hatten sich nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz versammelt, um, wie das Blatt schreibt, »einen kleinen Eimer« vor der Küste Gazas abzufangen. Haaretz-Reporterin Amira Hass war an Bord der französischen Motoryacht »Dignité al Karama« (Würde), als diese am Dienstagmorgen von der israelischen Marine geentert wurde.
    »Mindestens 150 Soldaten waren am frühen Morgen auf See geschickt worden, um die Mission auszuführen: Zehn Aktivisten der ›Freedom Flottilla‹, sowie drei Crewmitglieder und drei Journalisten davon abzuhalten, den Hafen von Gaza zu erreichen«, heißt es auf der englischsprachigen Internetseite von Haaretz.

  • Berichte
    19.07.2011, 18:05 Uhr

    »Dignité« geentert

    Bild 1
    Erneut hat Israel mit militärischer Gewalt die Blockade des Gazastreifens durchgesetzt.
    Am späten Dienstag vormittag enterten Soldaten der israelischen Marine die »Dignité/Al Karama« (Würde), ein französisches Boot, das mit Hilfsgütern beladen Kurs auf den Hafen von Gaza genommen hatte.
  • Berichte
    19.07.2011, 14:00 Uhr

    Informationsmonopol vorerst beim israelischen Militär – »Dignité«-Passagiere demnach bei guter Gesundheit

    Nach der Enterung der französischen Motoryacht »Dignité al Karama« vor der Küste des Gazastreifens sind das israelische Militär und seine »Embedded Journalists« vorläufig die einzigen Informationsquellen, die diesbezüglich zur Verfügung stehen.

    Als einziges Teilnehmerschiff der »Free Gaza«-Solidaritätsflottille war die »Dignité« am Samstag von Griechenland aus in See gestochen und hatte, anders als zunächst bekannt gegeben, Kurs auf Gaza genommen. Wohl wegen des am 1. Juli von Athen verhängten Auslaufverbots in Richtung Gaza hatte die Besatzung als Ziel Alexandria angegeben, war jedoch am Dienstagmorgen vor der Küste des palästinensischen Gazastreifens von israelischen Marineschiffen gestoppt worden.

  • Berichte
    19.07.2011, 12:50 Uhr

    »Dignité« wird in den Hafen von Aschdod gebracht

    Tel Aviv. Nachdem die französische Motoryacht »Dignité al Karama« am späten Vormittag vor der Küste des Gazastreifens von der israelischen Marine geentert wurde, soll sie nun in den Hafen von Aschdod gebracht werden. Dies teilten die israelischen Streitkräfte mit.

    Der südisraelische Hafen ist nach Informationen australischer Zeitungen zum militärischen Sperrgebiet erklärt worden. Die 16 festgenommenen Aktivisten und Journalisten an Bord der »Dignité« können demnach vorerst nicht von den Botschaften ihrer Heimatländer betreut werden.

    Am Vormittag hatten vier Marineschiffe etwa 50 Meilen vor Gaza die »Dignité al Kamara« umringt, die am Samstag in Griechenland abgelegt hatte. Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte sagte, die Marine habe vor der Enterung Kontakt mit dem Schiff aufgenommen. Der Besatzung sei mitgeteilt worden, daß sie sich auf dem Weg in gesperrte Gewässer befände. Bei der Enterung hätten die Aktivisten an Bord keinen Widerstand geleistet.

  • Berichte
    19.07.2011, 12:00 Uhr

    Israelische Marine entert Schiff der »Free Gaza«-Aktivisten

    Tel Aviv. Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben das  französische Schiff »Dignité« vor der Küste des Gazastreifens geentert. Die an Bord befindlichen Personen hätten keinen Widerstand geleistet, hieß es. (dapd/jW)




  • Berichte
    19.07.2011, 10:05 Uhr

    »Dignité« von israelischen Militärbooten umringt

    Das französische Schiff »Dignité« befindet sich offenbar kurz vor Gaza und ist von drei israelischen Militärbooten und einem größeren Schiff der israelischen Marine umringt. Dies meldete die »Free Gaza«-Bewegung um zehn Uhr morgens auf ihrer Internetseite. Das Militär droht demnach, die »Dignité« zu entern, sollte sie versuchen, die Küste des Gazastreifens anzulaufen.

    Nach Informationen der israelischen Tageszeitung Haaretz war die »Dignité« noch etwa 50 Meilen von der Küste entfernt, als sie von den Israelis eingekreist wurde.

  • Berichte
    17.07.2011, 19:00 Uhr

    »Gaza, wir kommen!«

    Karin Leukefeld
    Französische »Dignité« hat am Samstag griechischen Hafen verlassen
    Gaza, wir kommen!« Mit dieser Botschaft ist das französische Boot »Dignité/Karam« (Würde) seit Samstag morgen auf dem Weg in den von Israel belagerten Gazastreifen.
  • Berichte
    15.07.2011, 11:50 Uhr

    »Dignité« und »Juliano« wollen nach Alexandria

    Wie die Initiative »Ship to Gaza« mitteilt, haben zwei Schiffe der Gaza-Freiheitsflottille bei den griechischen Behörden beantragt, nach Alexandria, Ägypten, auslaufen zu dürfen. Dabei handelt es sich um die französische »Dignité - Al-Karame« und die schwedisch-griechisch-norwegische »Juliano«.
    Die »Juliano« wird von den Behörden nach wie vor im Hafen von Iraklion festgehalten, nachdem in der vergangenen Woche offenbar Probleme im Zusammenhang mit der Flagge aufgetaucht waren, unter der das Schiff läuft. Diese Probleme seien jetzt gelöst worden, teilt die Initiative mit, so daß einem Auslaufen eigentlich nichts mehr im Wege stehen dürfe. Die »Dignité« ihrerseits erreichte am gestrigen Donnerstag Kastelorizo und will von dort nach Alexandria fahren. »Der weitere Kurs der Schiffe wird in Alexandria entschieden werden«, teilen die Organisatoren mit.
  • Berichte
    13.07.2011, 16:00 Uhr

    Die »Gernika« ist frei!

    Die »Gernika«
    Die »Gernika«
    Mit der über eine Woche dauernden Besetzung der spanischen Botschaft in Athen und ihrem am Montag begonnenen Hungerstreik haben sich die Aktivisten der spanischen Kampagne »Rumbo a Gaza« (Kurs auf Gaza) durchgesetzt. Heute morgen haben die griechischen Hafenbehörden der »Gernika« die Genehmigung zum Auslaufen erteilt. Nach Angaben der Kampagne wird das Schiff zunächst nach Spanien zurückkehren.
    Die Besetzung der diplomatischen Vertretung des Königreichs in der griechischen Hauptstadt und der Hungerstreik wurden daraufhin beendet. »Das war ein Sieg der Zivilgesellschaft gegen das Schweigen und die fehlende Unterstützung unserer Regierung«, freute sich Manuel Tapial, einer der Koordinatoren der Kampagne an Bord des Schiffes. »Letzten Endes hat sich der Druck ausgezahlt. Wir haben trotz Israel, Griechenland und der Regierung Spaniens erreicht, daß die Gewässer des Mittelmeers wieder für alle befahrbar sind.«
  • Berichte
    12.07.2011, 22:55 Uhr

    Wo sind die Schiffe?

    US-Schiff The Audacity of Hope
    US-Schiff The Audacity of Hope
    Die Schiffe der zweiten Gaza-Freiheitsflottille werden nach wie vor in Griechenland, vor allem in Häfen auf der Insel Kreta, festgehalten. Ann Wright von der nordamerikanischen Kampagne »US Boat to Gaza«, die mit der »Audacity of Hope« Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gazastreifen bringen wollte, hat am vergangenen Wochenende eine Übersicht erarbeitet.
    Ihr eigenes Schiff, die »Audacity of Hope«, liegt an der Anlegestelle der Küstenwache im Hafen von Keritsini und wartet dort auf kleiner Reparaturen sowie eine weitere Inspektion durch die griechischen Behörden. »Sobald wir einen neuen Kapitän haben, werden wir eine Reisegenehmigung beantragen, um diesen Hafen zu verlassen. Es gibt aber noch keine Entscheidungen, wann und wohin dies sein wird«, schreibt Wright. Die US-Amerikaner nutzten in der vergangenen Woche einen Empfang in der Residenz des US-Botschafters in Athen aus Anlaß des Nationalfeiertages am 4. Juli für eine Protestaktion gegen das Festhalten ihres Schiffs.
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    10.07.2011, 22:25 Uhr

    Pyrrhus-Sieg Israels

    Peter Wolter
    Auf den ersten Bick sieht es so aus, als habe Israel erfolgreich die jüngsten Proteste gegen seine Palästina-Politik abgeblockt: Die zehn Schiffe der zweiten Gaza-Flottille stecken weiter in Griechenland fest, und von den »Airway-Demonstranten«, die am Freitag mit einem massenweisen »Fly-In« nach Israel ihre Weiterreise nach Palästina erzwingen wollten, sind nur wenige Dutzend durchgekommen.
    Wirft man aber einen zweiten Blick auf die Vorkommnisse der vergangenen Woche, stellt man fest, daß der erste täuscht. Dank der PR-Arbeit der Flottillen-Planer haben die Medien in Nordamerika, Skandinavien, West- und Südeuropa, Rußland – und die der muslimischen Welt sowieso – breit berichtet, wie Israel die mit gewaltlosen Pazifisten bemannte Flotte behindert hat: mit Sabotage, Propagandalügen, Spaltungsversuchen. Einige hunderttausend Menschen mehr als bisher wissen jetzt genauer, wo Menschenrechte ebenso mißachtet werden wie internationale Vereinbarungen.
  • Berichte
    10.07.2011, 22:20 Uhr

    Hungerstreik gegen die Blockade

    André Scheer
    Sechs spanische Aktivisten der zweiten Gaza-Freiheitsflottille, die seit fast einer Woche die Botschaft ihres Landes in Athen besetzt halten, wollen am Montag mittag einen unbefristeten Hungerstreik beginnen. Mit ihrer Aktion protestieren sie nicht nur gegen die Weigerung der griechischen Behörden, ihr Schiff »Gernika« doch noch auslaufen zu lassen, sondern auch gegen die Haltung der Regierung in ­Madrid, die ihnen in einer Note »aus der höchsten Ebene des Außenministeriums« mitgeteilt habe, daß sie nicht daran denke, öffentlich irgendwelche Verpflichtungen zugunsten des spanischen Schiffs der Gaza-Flottille einzugehen. Rafael Palacios, Elvira Souto, Antón Gómez-Reino, Diego Cañamero, Miguel San Miguel und Mikel Zuloaga wollen nun so lange die Nahrungsaufnahme verweigern und die diplomatische Vertretung besetzt halten, bis Athen die »Gernika« freigibt.
    Die »Tahrir« hat unterdessen endgültig ihre Versuche aufgegeben, nach Gaza in See zu stechen. In einer Erklärung unter der Überschrift »Die Tahrir wird wieder fahren« kündigen Mannschaft und Passagiere des kanadischen Schiffs an, sich an einer »Neugruppierung« der Boote zu beteiligen und »mit Planungen für die nächste Phase der Freiheitsflottille (zu) beginnen«. Weiter heißt es in dem Text: »Zwei Boote der Freiheitsflottille – die Juliano (Griechenland/Schweden/Norwegen) und die ­Dignité-Karama (Frankreich) – versuchen in diesen Augenblicken noch, die Gaza-Blockade in Griechenland zu brechen, und sie haben unsere volle Solidarität.« Diese beiden Schiffe hielten sich am Sonntag bei Kreta auf. Während die »Juliano« nach einem Tankaufenthalt in der Inselhauptstadt Iraklion von den dortigen Behörden festgehalten wurde, verweigerten diese dem französischen Schiff, auf dem sich auch der Linkspolitiker Olivier Besancenot befindet, das Anlegen in einem kretischen Hafen.
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    10.07.2011, 22:15 Uhr

    Eingeflößtes Gedächtnis

    Uri Avnery
    Demonstration am Kontrollpunkt Kalandia zwischen Ramallah und Je
    Demonstration am Kontrollpunkt Kalandia zwischen Ramallah und Jerusalem
    Seit mehreren Wochen befinden sich unsere Armee und Marine in einem hohen Alarmzustand, um tapfer eine tödliche Bedrohung unserer bloßen Existenz zu verhindern: Zehn kleine Boote versuchen, Gaza zu erreichen. In den Booten sitzt eine gefährliche Bande bösartiger Terroristen, in Person älterer Veteranen aus Friedenskampagnen bestehend.
    Benjamin Netanjahu hat unsere unerschütterliche Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, bestätigt: Wir werden niemanden die Blockade brechen lassen, um Raketen zu den Terroristen in Gaza zu schmuggeln, die sie dann abfeuern, um unsere unschuldigen Kinder zu töten.
  • Berichte
    10.07.2011, 21:00 Uhr

    Aktionen gehen weiter: Die nächste Flottille komt bestimmt!

    Die Teilnehmer der Free-Gaza-Flottille auf dem kanadischen Boot »Tahrir« veröffentlichten am Sonnabend folgende Mitteilung: Wir halten daran fest, zu Wasser, in der Luft, an Land und in den Medien aufzutreten, bis die Blockade zusammenbricht und Palästina frei ist. (…) Israel mag seinen Weg zu den Entscheidungsträgern in Regierungen und multinationalen Konzernen weltweit erkaufen, durch Bestechung und Schikane freiräumen, Palästina hat aber einen sicheren Platz in den Herzen aller freiheitsliebenden Menschen der Welt. Diese Menschen sind die Mehrheit und sie werden letztlich entscheiden.

  • Berichte
    09.07.2011, 20:00 Uhr

    Spanische Aktivisten beginnen Hungerstreik

    Sechs der spanischen Aktivisten, die seit Tagen aus Protest gegen das Festhalten ihrer »Gernika« in griechischen Häfen die spanische Botschaft in Athen besetzt halten, haben angekündigt, am Montag einen Hungerstreik gegen das Schweigen ihrer Regierung zu beginnen. Das teilte die Kampagne »Rumbo a Gaza« (Kurs auf Gaza) auf ihrer Homepage mit. Die Aktivisten sind entschlossen, so lange die Nahrungsaufnahme zu verweigern, bis ihr Schiff ungehindert auslaufen darf.
    Die sechs Hungerstreikenden sind Rafael Palacios, Elvira Souto, Antón Gómez-Reino, Diego Cañamero, Miguel San Miguel und Mikel Zuloaga, Sie weisen darauf hin, daß die »Gernika« alle rechtlichen Anforderungen für ihr Auslaufen erfüllt habe. Das selbe gelte für die Passagiere und die Besatzung. Ihr Protest richtet sich auch gegen die Regierung in Madrid, die bislang nicht gegen die Behinderung von spanischen Staatsbürgern protestiert hat. Deshalb besetzten sie am vergangenen Dienstag die diplomatische Vertretung des Königreichs in der griechischen Hauptstadt. Dort haben die zum Hungerstreik entschlossenen Aktivisten eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt:
  • Berichte
    09.07.2011, 14:55 Uhr

    Von Ägypten nach Gaza?

    Die ägyptische Tageszeitung »Al-Masry Al-Youm« hat die Behörden ihres Landes aufgerufen, die Gaza-Freiheitsflottille einzuladen, von ägyptischen Häfen aus nach Palästina zu fahren. Dazu soll es in dem Land auch eine öffentliche Kampagne geben. Das Blatt fordert, daß das »revolutionäre Ägypten« an seine Aktivitäten der Vor-Mubarak-Zeit anknüfen müsse. Dafür seien die Öffnung des Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen sowie die auf ägyptische Vermittlung erreichte Versöhnung der palästinensischen Fraktionen gute Zeichen.
    »Während wir glauben, daß die Freiheitsflottille II aus logistischen Gründen besser von Ägypten aus fahren könnte, denken wir auch, daß eine solche Entscheidung eine starke politische Botschaft darstellen würde. Dies ist außerdem unsere Chance, die beschämende politische Geschichte der ägyptischen Unterstützung der Blockade, besonders während Israels Krieg gegen den Gazastreifen, bei dem mehr als 1000 Palästinenser - zumeist Zivilisten - ihr Leben verloren, umzuschreiben.«
  • Berichte
    09.07.2011, 00:35 Uhr

    »Dignité« nimmt wieder Kurs auf

    Gute Nachricht über Twitter
    Gute Nachricht über Twitter
    Vor wenigen Minuten meldeten die Organisatoren der Gaza-Freiheitsflottille, daß die am Mittwoch von den griechischen Behörden festgesetzte französische »Dignité Al Karama« den Hafen von Sitia auf Kreta verlassen hat. Nähere Informationen zu den Umständen und zum Ziel des Schiffs liegen bislang nicht vor.



    Gegen 22.00 Uhr hatte die Homepage der Kampagne, www.freedomflotilla.eu, noch gemeldet, daß die griechischen Behörden allen Schiffen der Freiheitsflottille, die in Häfen in Kreta vor Anker lagen, das Auslaufen verboten hätten, um ein Zusammentreffen mit der »Juliano« zu verhindern. Diesem schwedisch-griechisch-norwegischen Schiff war es seinerseits verboten worden, einen zivilen Hafen an der griechischen Insel anzulaufen. (jW)
  • Berichte
    08.07.2011, 21:55 Uhr

    Kein Platz für die »Juliano«

    Besetzung des griechischen Tourismusbüros in Paris
    Besetzung des griechischen Tourismusbüros in Paris
    Wie die Organisatoren der Gaza-Freiheitsflottille mitteilen, haben sich die griechischen Behörden offenbar eine neue Schikane gegen die schwedisch-griechisch-norwegische »Juliano« ausgedacht. Nachdem das Schiff heute morgen mit Genehmigung der Behörden von Kythira nach Chania auf Kreta auslief, wurde sie gegen 18 Uhr Ortszeit von der dortigen Polizei daran gehindert, den Hafen anzulaufen. Schon während der gesamten Überfahrt war das Schiff von Polizeibooten begleitet worden.
    Gegen 19 Uhr Ortszeit teilte die Küstenwache dann der »Juliano« mit, daß in Chania kein Platz für das Schiff sei. Hintergrund für diese Erklärung war offenbar, daß sich an den Anlegestellen Menschen eingefunden hatten, um das ankommende Schiff zu begrüßen. Mit Fahnen und Transparenten grüßten sie die »Juliano«. Kurz darauf lehnten die Behörden auch den Vorschlag ab, nach Agios Nikolaos, ebenfalls auf Kreta, auszuweichen. Dort liegt bereits die kanadische »Tahrir«. Ebenfalls in einem Hafen von Kreta, in Kolymvari, wartet auch die spanische »Gernika« noch auf die Möglichkeit, endlich Griechenland verlassen zu dürfen.
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    08.07.2011, 18:45 Uhr

    Israel gegen Reisende: Hunderte Flugverbote und Verhaftungen

    Verhaftung eines israelischen Aktivisten in Tel Aviv
    Verhaftung eines israelischen Aktivisten in Tel Aviv
    Erst wurde durch enormen diplomatischen Druck der israelischen Regierung auf Athen die Gaza-Flottille daran gehindert, aus den griechischen Häfen auszulaufen. Nun werden hunderte Menschen daran gehindert, nach Palästina zu fliegen. Nachdem Israel eine Liste mit 342 »unerwünschten Personen« verschickt hat, verweigerten Fluggesellschaften weltweit das Einsteigen von Menschen, die Friedensorganisationen in Palästina besuchen wollen. Gleichzeitig wurde am Flughafen in Tel Aviv ein massives Polizeiaufgebot zusammengezogen, um die Reisenden zu hindern, nach Palästina zu reisen. Auch dort wurden mehrere Dutzend Menschen festgenommen, darunter auch Israelis, die die Ankommenden willkommen heißen wollten.
    In Berlin verbot die Lufthansa der britischen Filmemacherin Cynthia Beatt das Besteigen des
  • Berichte
    08.07.2011, 12:10 Uhr

    »Juliano« fährt weiter nach Süden

    Wie die Organisatoren der zweiten Freiheitsflottille nach Gaza heute mitteilen, hat die schwedisch-griechisch-norwegische »Juliano« am Morgen die Genehmigung der griechischen Behörden erhalten, ihre Fahrt nach Süden fortzusetzen. Heutiges Ziel soll demnach der Hafen von Chania auf Kreta sein.
    Wie es weiter heißt, hat sich die Verwaltung der Insel Kythira, wo die »Juliano« übernachtet hat, solidarisch mit der Flottille erklärt und der Besatzung ein symbolisches Paket mit Medikamenten und medizinischen Gütern zum Transport nach Gaza übergeben. Bereits in der Nacht hatte sich eine Gruppe Jugendlicher dem Schiff genähert und gefragt, was sie der Flottille an Solidaritätsgütern mitgeben könnten. Als ihnen erklärt wurde, daß das Wichtigste die Solidarität sei, kamen sie einige Zeit darauf wieder und übergaben der Mannschaft der »Juliano« ein selbstgemaltes Transparent mit dem Slogan »Freiheit für Gaza« und Friedenssymbolen.
  • Berichte
    08.07.2011, 11:45 Uhr

    »Willkommen in Palästina«: Proteste am Pariser Flughafen nach verweigertem Lufthansa-Flug

    Protest auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris
    Protest auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris
    Mit einem massiven Polizeiaufgebot erwartet Israel derzeit die Ankunft pro-palästinensischer Aktivisten am Flughafen von Tel Aviv. Am Flughafen Ben Gurion und in der Umgebung seien mehr als 500 Polizisten und Grenzschützer im Einsatz, um auf mögliche Vorfälle vorbereitet zu sein, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
    Im Vorfeld haben die israelischen Behörden den Fluggesellschaften die Namen von 342 »unerwünschten Personen« zukommen lassen, wie eine Sprecherin des Grenzschutzes sagte. Diese würden auf Kosten der Fluggesellschaften umgehend zurückgeschickt, sollten sie in Tel Aviv ankommen. »Die Fluggesellschaften haben sich jetzt schon geweigert, 200 Passagiere an Bord zu nehmen«, sagte die Sprecherin. In der Nacht seien zudem zwei US-Bürgerinnen zurückgeschickt worden, die aus Griechenland gekommen waren. Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Donnerstag bei einem Besuch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia bekräftigt, jedes Land habe das Recht, »Provokateuren« die Einreise zu verweigern.
  • Berichte
    08.07.2011, 09:25 Uhr

    KOPI: Lufthansa, Swiss Air und Malev machen sich zu Handlangern der israelischen Politik

    Grenzkontrolle am Flughafen Tel Aviv
    Grenzkontrolle am Flughafen Tel Aviv
    Das israelische Innenministerium hat alle Fluggesellschaften (darunter Lufthansa und Air Berlin) mit einer Liste von mehreren Hundert Namen angeschrieben und fordert die Gesellschaften auf, diese Personen nicht nach Israel zu befördern. Tel Aviv behauptet, daß diese Personen die öffentliche Ordnung stören und die Konfrontation mit Sicherheitskräften suchen wollen. Den Fluggesellschaften wird bei Zuwiderhandlung die Verspätung der Flüge angekündigt und die unmittelbare Ausweisung der Personen mit dem gleichen Flug.
    Wie der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI) mitteilt, ist der Hintergrund dieser Maßnahmen, daß weit über 500 internationale Aktivisten am heutigen Freitag, 8. Juli, im Rahmen der Initiative »Willkommen in Palästina« und auf Einladung von etwa 40 palästinensischen Organisationen nach Palästina reisen wollen, darunter auch über 20 Teilnehmer aus Deutschland. Es seien jedoch keine Protestaktionen am Flughafen in Tel Aviv oder beim Transit nach Palästina geplant.
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