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16.10.2024
Literatur

Wille, Würde, Schweigen

Anlässlich einer neuen Erzählung: Ein Porträt des uruguayischen Schriftstellers und Revolutionärs Mauricio Rosencof

Von Erich Hackl
Mauricio Rosencofs Erzählung über »Das Schweigen meines Vaters« steht ein Sonett voran, das in seinem verhohlenen Überschwang gut und gern von Theodor Kramer stammen könnte: »Ein Glas mit meinem Vater«. In Kramers Gedichten wird viel getrunken, Schnaps und Wein bis zur Neige, während man sich Rosencof, wie die meisten seiner Landsleute und Roman­figuren, mit Kalebasse und Bombilla, also stocknüchtern, doch erhitzt vom geselligen Beisammensein vorzustellen hat. Aber...

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