01.09.2017
Rüstungspolitik
Mindestens zwei Prozent
Die Militärausgaben der NATO-Staaten sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Mitglieder der Allianz sollen nach Plan aufgerüstet werden – gegen Russland
Von Lühr Henken
Die Bestrebungen, die Militärhaushalte der europäischen NATO-Staaten spürbar zu erhöhen, sind schon über ein Jahrzehnt alt. Bereits 2006, beim NATO-Gipfel in Riga, vereinbarten die Regierungen, die Rüstungsausgaben ihrer Länder auf mindestens zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) hochzufahren. 2007 waren es nach NATO-Angaben aber nur fünf der 26 Mitglieder, die oberhalb dieser Marke lagen. Obwohl der Beschluss bei den Folgegipfeln bekräftigt wurde, geschah ni...
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