06.10.2004
Der innere Sozialarbeiter
Selbst ist die Frau und zwar schon immer gewesen: Wer schreibt wie Sarah Schmidt, darf über alles schreiben, sogar über die achtziger Jahre
Von Ambros Waibel
Was eigentlich da draußen los ist, weiß ich nicht immer. Aber: Wenn ich einen Roman von Sarah Schmidt angekündigt sähe, ich fände heraus, ob es sich um die Sarah Schmidt handelte, deren Texte und Auftritte zum Besten gehören, was die Berliner Lesebühnenkultur hervorgebracht hat, jene Sarah Schmidt auch, von der zuletzt Entzückendes und Abschließendes zum Motorradfahrerpenis im »Neukölln-Buch« des Verbrecher Verlags erschienen ist. Und wenn ich das bestät...
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