17.09.2005
Teure Ein-Euro-Jobs
Erlanger Initiative stemmt sich gegen Mißbrauch von »Hartz IV«-Opfern als Billiglöhner. »Träger riskieren Ärger mit Sozialversicherung«
Von Dieter Schubert
Ein-Euro-Jobs werden von den Betroffenen unterschiedlich gesehen. Während sie für viele »Hartz IV«-Opfer der einzige Weg scheinen, nicht zu Hause herumzusitzen und wenigstens die Illusion einer Arbeit zu haben, empfinden andere sie als Zwangsarbeit. Der für »Normalverdiener« lächerlich geringe Zuverdienst stellt für viele Bezieher von Arbeitslosengeld II einen Anreiz dar, sich um einen solchen Job zu bemühen. Andere empfinden es schlicht als Ausbeutung, für einen o...
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