10.06.2014
Klage, Ausschuß, Zahlstopp
Thüringer Abgeordnete fordern erneut Offenlegung der Verträge zur Kalifusion. Konzern und Bund sträuben sich weiter
Von Susan Bonath
Der Streit um Thüringens Millionenzahlungen an den hessischen Konzern Kali und Salz (heute K+S AG) nach der sogenannten Kalifusion vor 21 Jahren mündete am Freitag in einer Anhörung im Umweltausschuß des Freistaats. Geklärt wurde dabei allerdings wenig: Der Profiteur K+S hält trotz »Löchern im Netz« an der Geheimhaltung fest. Die »Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben« schickte als Nachfolgerin der Treuhand und somit Vertragspartnerin nicht einmal ei...
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