08.11.2013
Fürstliches Sparmodell
Weniger Tänzer, mehr Chefs: In Hessen sollen zwei Ballettcompagnien fusionieren
Von Gisela Sonnenburg
Das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst präsentierte am 1. November ein neues Fusions- und Sparmodell. Die Ballettcompagnien der Städte Wiesbaden und Darmstadt sollen zu einer Truppe verschmelzen. Tänzerstellen sollen gestrichen werden. Dafür soll es auf der Leitungsebene künftig gleich drei Gehaltsempfänger geben. Das riecht nach Fürstenwirtschaft.
Die zuständige CDU-Ministerin Eva Kühne-Hörmann feiert den Coup als Innovationsschub. So könne man mit d...
Artikel-Länge: 5019 Zeichen


