Leserbrief zum Artikel Staatspleiten in Serie
vom 02.02.2010:
Grundsatzfrage
Darf ich kurz mal fragen und anmerken, warum nicht einmal hier in dieser Zeitung - vom Mainstream erwarte ich das sowieso nicht mehr - die grundsätzliche Frage nach dem Geldsystem gestellt wird? Also danach: Warum überhaupt muss der Staat sich verschulden? Bei wem denn? Woher haben die das Geld? Wieso gibt der Staat die Geldschöpfungsrechte aus der Hand? Was ist die Folge des Zins- und Zinseszinssystems? Eine Staatspleite wäre der Reset im System, die nächste Pleite aber systemimmanent - weil das System so aufgebaut ist, dass es nach 2-3 Generationen (damit es der einzelne nicht kapiert) ein Reset zur Folge hat. Immmer mit der Konsequenz, dass das ganze System eine riesige, permanente Umverteilung von unten nach oben, von Arm nach Reich ist. Die Krise wäre ein Anlass, mal richtig alles in Frage zu stellen! Aber wennn das nicht einmal die Linke tut, wer dann???