Leserbrief zum Artikel Schäuble schießt sich ein
vom 22.12.2009:
Die richtige Schraube?
Letztendlich waren diese Entwicklungen absehbar, wer dem einen gibt, muss dem anderen nehmen. Das dabei nach noch mehr Steuergeschenken gerufen wird, und im Gegenzug die Kosten dafür erspart werden müssen, ist zwar nicht überraschend, sorgt trotzdem für entsprechende Aufregung. Der Finanzminister schnürt sein Sparpaket, selbst der ermäßigte Steuersatz, welcher gerade erst auf die Hotellerie ausgeweitet wurde, steht zur Disposition. Sogar wenn es schwierig scheint, unmöglich ist es sicher nicht. Zu guter Letzt müssen die Kosten geschulter werden und von wem dieses zu geschehen hat, stand eigentlich von Anfang an fest. Da kommen zu allererste all jene in Frage, welche von den Steuergeschenken nichts haben. Das in diesem Zusammenhang auch die Tarifforderungen des öffentlichen Dienstes in die Schusslinie geraten, ist eigentlich nicht verwunderlich, verwunderlich ist eher die Naivität der Partei Die Linke. Da wird gefordert die Verursacher der Krise zur Verantwortung zu ziehen, ohne die Ursachen der Krisen überhaupt zu benennen und konsequenterweise die Systemfrage zu stellen! Nun ja, Tod dem König! Es lebe der König!
Ach so, wenn schon an der falschen Schraube gedreht wird, was wäre die richtige Schraube, um Veränderungen im Interesse der Mehrheit zu erwirken und warum sollte gerade diese Bundesregierung daran drehen? Hätte wenn und aber, oberflächliche Kritik und linkes Wunschdenken taugen maximal zum Verbergen der eigenen Scham!
Ach so, wenn schon an der falschen Schraube gedreht wird, was wäre die richtige Schraube, um Veränderungen im Interesse der Mehrheit zu erwirken und warum sollte gerade diese Bundesregierung daran drehen? Hätte wenn und aber, oberflächliche Kritik und linkes Wunschdenken taugen maximal zum Verbergen der eigenen Scham!