Leserbrief zum Artikel Eine merkwürdige Verfolgte
vom 13.11.2009:
Systemversagen
Diese Artikel zur kubanischen Bloggerin Yoani Sanchez entbehren jeder Grundlage. Die Machart ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum es Blättern wie der jungen Welt so schlecht geht: Sie setzen Ideologie vor Wahrhaftigkeit.
Ich habe lange mit Sra. Sanchez gesprochen, und einem aufmerksame Beobachter wäre aufgefallen, dass sie eben nicht mit Schaum vor dem Mund argumentiert. Sondern einfach genug von einem System hat, dass die Menschen bevormundet, reglementiert und ihnen keinen Raum zur Entwicklung gibt. Die Mehrheit der Kubaner hat auf all das auch keine Lust mehr. Das analysiert sie sachlich und ohne ideologische Scheuklappen.
Im Übrigen finde ich einen Ansatz nach dem Motto niederträchtig: Sie simuliert ohnehin nur und wurde gar nicht geschlagen.
Wie absurd die Zustände in Kuba sind, beweist einmal mehr die aktuelle dreitägige Mobilmachung: Das Regime hat Angst vor dem eigenen Volk und imaginiert sich einen Feind im Norden, der kurz vor der Invasion steht, nur um von der völligen Staatspleite abzulenken.
Es geht hier nicht darum, die USA, Deutschland oder sonst wen zu verteidigen, Fakt ist aber: Kuba ist ein abgewirtschaftetes Land, das trotz seiner immensen Ressourcen es nicht schafft, auf eigenen Füßen zu stehen. Und daran ist nicht das böse Embargo schuld, sondern einzig und allein die Ineffizienz des sozialistischen Systems.
Ich habe lange mit Sra. Sanchez gesprochen, und einem aufmerksame Beobachter wäre aufgefallen, dass sie eben nicht mit Schaum vor dem Mund argumentiert. Sondern einfach genug von einem System hat, dass die Menschen bevormundet, reglementiert und ihnen keinen Raum zur Entwicklung gibt. Die Mehrheit der Kubaner hat auf all das auch keine Lust mehr. Das analysiert sie sachlich und ohne ideologische Scheuklappen.
Im Übrigen finde ich einen Ansatz nach dem Motto niederträchtig: Sie simuliert ohnehin nur und wurde gar nicht geschlagen.
Wie absurd die Zustände in Kuba sind, beweist einmal mehr die aktuelle dreitägige Mobilmachung: Das Regime hat Angst vor dem eigenen Volk und imaginiert sich einen Feind im Norden, der kurz vor der Invasion steht, nur um von der völligen Staatspleite abzulenken.
Es geht hier nicht darum, die USA, Deutschland oder sonst wen zu verteidigen, Fakt ist aber: Kuba ist ein abgewirtschaftetes Land, das trotz seiner immensen Ressourcen es nicht schafft, auf eigenen Füßen zu stehen. Und daran ist nicht das böse Embargo schuld, sondern einzig und allein die Ineffizienz des sozialistischen Systems.