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23.04.2016

»Die Gefängnisindustrie macht Milliardengewinne«

USA: 2,3 Millionen Inhaftierte müssen Zwangsarbeit oftmals in ­privatisierten Justizvollzugsanstalten leisten. Gespräch mit Annette Schiffmann

Interview: Claudia Wrobel
Anlässlich des Besuchs von Barack Obama kritisieren Sie unter anderem die US-amerikanische Gefängnisindustrie. Was genau ist mit dem Begriff gemeint?Er beschreibt den Zusammenhang staatlicher und privater Konzerne, die an der Haft von Menschen verdienen. Das geschieht in unterschiedlicher Form. Zum Beispiel müssen Inhaftierte Zwangsarbeit verrichten, es ist nicht anders zu bezeichnen, und Konzerne verdienen an deren Unterbringung. Es gibt beispielsweise etliche Fäll...

Artikel-Länge: 4389 Zeichen

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