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17.02.2016

Veräußerung des Innersten

Krankenkassenchef will digitale Gesundheitsdaten nutzbar machen. Kritiker warnen vor gläsernen Patienten und lukrativen Datengeschäften

Von Ralf Wurzbacher
Jens Baas ist ein technikaffiner Gesundheitsfreak. Beim Telefonieren in seinem Hamburger Büro wetzt er vor lauter Bewegungsdrang den Boden blank. Laut Süddeutscher Zeitung (SZ) misst der Vorstandsvorsitzende der Techniker-Krankenkasse (TK) mit seiner Apple-Watch alles, was sein Körper an Daten ausspuckt: Schrittzahl, Temperatur, Blutdruck, Pulsfrequenz – bei Tag und bei Nacht. Machten das alle so, ginge es Deutschland besser, glaubt Baas und ist sich sicher: »Jeder...

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