Zum Inhalt der Seite
30.01.2016

Die Zeitdiebe

Unternehmen nutzen auch die Digitalisierung, um jederzeit über Arbeitskräfte verfügen zu können. Der Achtstundentag wird dabei ­ausgehebelt. Zulassen wollen die Gewerkschaften das nicht, doch eine klare Gegenstrategie fehlt ihnen bislang

Von Marcus Schwarzbach
Der Achtstundentag wurde in Deutschland 1918 erstmals gesetzlich festgeschrieben – seitdem versuchen die Unternehmer dagegen anzugehen. Zum Jahreswechsel haben die Konzernvertreter ihre Drohungen gegenüber den Gewerkschaften verschärft. »Der starre Achtstundentag passt nicht mehr ins digitale Zeitalter«, formulierte Ingo Kramer für die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Und Daimlers Personalvorstand Wilfried Porth verlangte, der Gesetzgeber ...

Artikel-Länge: 17909 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90