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15.06.2015

Möglichst ohne Regeln

Die Zukunft der Pflege aus Unternehmersicht: Mindestlöhne klein halten, allgemeinen Tarifvertrag unterwandern

Von Johannes Supe
Sind Pflegekräfte, die zehn Euro in der Stunde erhalten, schon überbezahlt? Diese Frage stellten sich am Freitag Teilnehmer des »Hauptstadtkongresses 2015«, zu dessen Sponsoren neben Gesundheitsunternehmen und Krankenkassen auch Großkonzerne wie Philips und Siemens gehören. Über »Mindestlohn, Schwarzmarkt und die Sicherstellung der 24-Stunden-Pflege« diskutierten Vertreter von Staat und Unternehmen. Deren Haltung: Lohnuntergrenzen gefährden die Qualität in der Pfleg...

Artikel-Länge: 4231 Zeichen

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