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Suche nach vermissten Flüchtlingen erfolglos

Rom/Genf. Nach der Flüchtlingskatastrophe vor der italienischen Insel Lampedusa ist die Suche nach weiteren Opfern bisher ohne Erfolg geblieben. Die italienische Küstenwache fand bis Donnerstag in der Straße von Sizilien zunächst keine Spur der mehr als 300 Vermissten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres hat die europäischen Regierungen dringend aufgefordert, ihren Umgang mit den Bootsflüchtlingen zu ändern. »Die Rettung von Menschenleben muss im Mittelpunkt stehen«, sagte Guterres am Donnerstag in Genf. »Falls nichts passiert, werden noch viele Menschen bei ihrem Versuch, nach Europa zu kommen, sterben.« Nach der Katastrophe mit möglicherweise mehr als 330 Toten vor Lampedusa dringe das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR auf eine neue wirkungsvolle Rettungsmission. Der bisherige Ansatz einer Grenzkontrolle durch die Operation »Triton« sei gescheitert, sagte Guterres. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2015, Seite 1, Ausland

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