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Flüchtlingsdrama mit Toten vor Lampedusa

Lampedusa. Wieder ein Flüchtlingsdrama im Mittelmeer: Südlich der italienischen Insel Lampedusa kamen 18 Migranten ums Leben. Sie starben in einem Schlauchboot, das auf dem Weg von Nordafrika nach Europa war, teilte die italienische Marine am Sonntag mit. Die Toten sind allesamt Männer. Außerdem soll es eine Reihe von Vermißten geben, wie Überlebende berichteten. 73 Menschen an Bord dieses Bootes konnten nach den Angaben von dem Marine-Schiff »Sirio« gerettet werden. Das Schlauchboot war, vermutlich wegen eines Motorschadens, den Wellen des Mittelmeeres ausgeliefert. Marine, Küstenwache und Handelsschiffe griffen am Wochenende erneut Tausende Bootsflüchtlinge auf, um sie nach Italien zu bringen. Seit Freitag waren es etwa 3500 Migranten. Innenminister Angelino Alfano sagte, seit Jahresbeginn seien weit über 100000 Flüchtlinge in Italien angekommen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2014, Seite 1, Ausland

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