16.07.2014
Großgörschenboys
Eine Ausstellung im Haus am Kleistpark erinnert an die erste Produzentengalerie Westberlins
Von Matthias Reichelt
Neunzehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg fanden sich mehrere junge Maler zusammen und mieteten ehemalige Werkstatträume im Seitenflügel der Großgörschenstraße 35 in Berlin-Schöneberg an. Mit dem »Mitgliedsvertrag« vom 13. Mai 1964 konstituierte sich die »Ausstellungsgemeinschaft Großgörschen 35« zwecks »gemeinschaftlicher Nutzung«. Neben Markus Lüpertz, der von der Kunstakademie in Düsseldorf geflogen war, und Lambert Maria Wintersberger aus München waren außerdem ...
Artikel-Länge: 5835 Zeichen


